Informationen über Schädel-Hirn-Trauma

Website Firma Webseite Produkt
Schädel-Hirn-Trauma Raumedic AG
Schädel-Hirn-Trauma Als Schädel-Hirn-Trauma werden alle Verletzungen des Schädels mit Hirnbeteiligung bezeichnet, nicht jedoch Verletzungen, bei denen das Gehirn nicht geschädigt wurde. Das Schädel-Hirn-Trauma gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen unter 40 Jahren. In Deutschland erleiden jährlich ca. 650.000 Menschen ein SHT. Etwa ein Drittel davon können als schweres SHT eingestuft werden. Ursache sind bei der Hälfte der Fälle Verkehrsunfälle, dann folgen Arbeits-, Haus- und Sportunfälle sowie Schläge an den Kopf. Die Schwere der Verletzungen kann sehr unterschiedlich sein . Je nach einwirkender Kraft kommt es bei Kopftraumen zu Verletzungen der Kopfschwarte, des knöchernen Schädels, der Hirnsubstanz oder zu Hirnblutungen. Regel ist eine Kombination dieser Verletzungen. Die Einteilung des SHT wird heute nach der Glasgow coma scale vorgenommen, das 3 Grundfunktionen des Gehirns bewertet. Je weniger Punkte dabei erreicht werden, umso schwerer ist das Schädel-Hirn-Trauma. Schwere Gehirnerschütterung, Hirnprellung und Gehirnquetschung sind Schädel-Hirn-Traumen mit zunehmendem Schweregrad. Die Hirnprellung ist dabei immer mit einer Substanz-schädigung des Gehirns verbunden. Bei einer Zerreißung von Gefäßen wird die Verletzung kompliziert durch Blutungen. Diese Blutungen sind an der Gegenseite häufig stärker, als am Ort der Gewalteinwirkung. Schwere neurologische Störungen wie Lähmungen, Sensibilitäts-störungen, Krampfanfälle (Epilepsie), Verlust des Riechvermögens und Sprachstörungen können in Folge einer Hirnprellung auftreten.
schließen